http://www.faz.net/-ihq-8o3py

Geräteparkwahl : Geräteparkwahl mit Grips

  • Aktualisiert am

Bild: Rawpixel/iStock/Thinkstock

Studieren ist nicht einfach Kopfsache. Es kommt auch auf das richtige Werkzeug an. Gute Gadgets überwinden Grenzen und setzen an den Bedürfnissen der Nutzer an.

          In den vergangenen Jahren ist es in der Welt der Technik weniger kalt geworden. Die Geräte rücken immer näher zusammen – und näher an die Nutzer heran. Auf der IFA in Berlin konnte man dieses Jahr beobachten, wie ähnlich ehemals verschiedene Gadgets einander geworden sind. Alles funkt in denselben Normen. Alles verbindet sich mit dem Handy. Alles wird smarter – sogar Waschmaschinen.

          Auf smarte Studenten warten damit viele Möglichkeiten, sich die Arbeit zu erleichtern. Schwierig ist allerdings die Zusammenstellung des richtigen Geräteparks. Wer ein Handy, ein Tablet und ein Notebook besitzt, der nutzt schon drei Geräte, die prinzipiell dasselbe können. Davon wird das Leben nicht einfacher. Einfacher wird es, wenn möglichst wenige Geräte gut zusammen funktionieren. Statt auf Datenblätter und edel in Zeitlupe gefilmte Makroaufnahmen schauen Studenten am besten auf sich selbst. Wer von den eigenen Wünschen ausgeht, der findet Gadgets, die ihm persönlich helfen. Den Rest sollte man sich sparen.

          Ich will nicht ständig auf mein Handy starren

          Alle kleben am Smartphone. Aber nicht alle tun das freiwillig. Wer unterwegs Kalender, Mails und diverse Messaging-Dienste im Blick behalten muss, der kommt am Handy nicht vorbei. Aber vielleicht könnte sich das Handy etwas dezenter melden? Seit Jahren beackern verschiedene Wearables diese Frage. Aber smarte Brillen wie Google Glass und smarte Armbanduhren wie die Apple Watch zwingen immer noch den Blick auf einen kleinen Bildschirm.

          Einen der besten Ausblicke in eine bessere Zukunft bietet Here One. In den unscheinbaren Kopfhörern steckt viel Technik. Das komplett kabellose Headset kann seine Träger benachrichtigen, Musik spielen oder telefonieren. Dank Siri und Google Now kann es inzwischen fast alles Wichtige per Sprachsteuerung regeln. Der größte Clou am Here One sind die Features, nach denen bisher niemand gefragt hat – weil sie wie Science-Fiction wirken, nicht wie eine erschwingliche Technologie der Gegenwart. Die Ohrstecker schließen dicht ab und können störende Geräusche ausblenden. Mit Hilfe einer Smartphone-App werden sie zum Mix-Studio für die Umwelt: Die Stimme des Dozenten in einer Vorlesung lauter regeln, völlige Stille in der Bibliothek genießen, alles lässt sich intuitiv einstellen. Was nach einem luftigen Werbeversprechen klingt, funktioniert wirklich – Lärm bleibt mit den Hörern nicht komplett draußen, aber der Live-Remix funktioniert gut genug. Vor allem das Verändern und Verstärken von Sounds taucht die Welt in einen magischen Filter.

          Wer mit dem Sound der Welt auch so klarkommt, der kann sich etwas billiger einen Computer ins Ohr stecken. Ein kabelloses Headset mit Anbindung an die Sprachsteuerung des Handys, mit guter Klangqualität und beachtlichen zwölf Stunden Batterielaufzeit bieten etwa die Verve Ones. In der etwas teureren Plusversion gibt es die Hörer auch in wasserdicht – ideal für Sportler. Und wer Angst hat, die kleinen Stöpsel zu verlieren, findet bei Vervelife auch Headsets, die durch ein Nackenkabel miteinander verbunden werden.

          Ich will mich nicht zwischen Laptop und Tablet entscheiden

          Tablets sind bestens geeignet, um zu lesen, Medien zu nutzen und einfache Aufgaben intuitiv zu erledigen. Laptops sind schwerer, kurzatmiger und umständlicher, aber sie können mehr. Trotzdem ist es frustrierend, sich beides zu kaufen. Erstens ist das teuer, zweitens haben die Geräte meist verschiedene Betriebssysteme und erschweren so unnötig die Arbeit. Eine Lösung für das Problem bieten Convertibles. Die Mischgeräte kombinieren Laptop und Tablet. Aber dafür mussten sie meist schmerzhafte Kompromisse eingehen. Oft sind sie langsamer als ein Laptop, schwerer als ein Tablet und teurer als beides zusammen.

          Topmeldungen

          Nach Aus für Jamaika : Ihr gelbes Wunder

          Auch die AfD hatte auf eine große Koalition gehofft. Sie versprach sich von Jamaika goldene Zeiten in der Opposition – nun muss sie jedoch die Liberalen fürchten.