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SPEZIAL : Findige Freizeit-Gadgets

  • -Aktualisiert am

Bild: THINKS Design GmbH

Wir stellen zehn Gadgets und Wearables vor, die das Leben bereichern.

          Wer arbeitet und lernt, sollte sich ab und zu kleine Auszeiten gönnen. Denn schöpferische Pausen dienen der Entspannung und steigern die Leistungsfähigkeit. Arbeitspsychologen bestätigen, dass sich dadurch auch die Qualität der Arbeit verbessert. Wie man die Pausen füllt, ist typabhängig. Ob Powernapping oder Dauerlauf – es gibt viele Arten, den Kopf frei zu bekommen, und mindestens genauso viele (technische) Spielereien, die einem dabei helfen sollen. Doch nur wenige Gadgets und Wearables halten, was sie versprechen, stärken wirklich die Fitness und bereichern das Leben. Diese zehn schon.

          Bild: THINKS Design GmbH

          Nur ein Handtuch?

          Nachdem Lennart Rieper, Florian Goecke und Paul Dudda in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ ihr Towell+ vorgestellt hatten, schoss der Absatz des Handtuchs in die Höhe. Das Produkt scheint den Nerv vieler Fitnessstudio-Gänger zu treffen. Mittlerweile kann man es in zahlreichen Online-Shops ab 19,95 Euro kaufen. Was es so besonders macht? Die cleveren Funktionen: Es lässt sich kapuzenartig und rutschfest über eine Trainingsbank ziehen oder per Magnetclip ans Fitnessgerät hängen. In einer Reißverschlusstasche sind Schlüssel & Co. oder auch das Handy gut verstaut – und dank eines touchsensiblen Netzes muss man das Handy zum Telefonieren nicht einmal mehr herauskramen.

          Bild: Tangram Factory Inc.

          Smartes Springseil

          Die Evolution eines Klassikers – so beschreiben die Köpfe hinter Smart Rope ihre Erfindung. Denn dabei handelt es sich tatsächlich um ein gutes altes Fitnessgerät: das Springseil. Die US-amerikanische Designschmiede Tangram Factory peppte es jedoch neben einem schicken Design mit technischen Features auf. Schon beim Springen zeigt es durch das Aufleuchten von integrierten LEDs den Fitnesszustand an. Via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, präsentiert eine dazugehörige App dann genau die Anzahl der Sprünge, die dabei verbrannten Kalorien und andere Daten. In Deutschland für rund 100 Euro über Amazon erhältlich.

          Bild: Sphero

          Trainieren wie ein Jedi-Ritter

          Mit dem Roboter BB-8, einer Miniversion des gleichnamigen Droiden aus „Star Wars“, kam der Hersteller Sphero schon im Jahr 2015 auf den Markt – zum Kinostart des bislang letzten Teils der Saga. Jetzt hat der schnuckelige Droide eine Zusatzfunktion erhalten: Trägt sein „Meister“ ein Force-Band am Handgelenk, gehorcht BB-8 via Bluetooth den Bewegungen des Arms. Beherrscht man die „Macht“, bewegt sich der Roboter je nach Geste nach vorn, nach hinten oder rotiert. In verschiedenen Trainingsmodi kann man zudem wie ein Jedi-Ritter kämpfen und etwa das imaginäre Lichtschwert schwingen. Einziges Manko: Stolze 229 Euro müssen Star-Wars-Fans für den neuen BB-8 mit Force-Band hinblättern.

          Bild: MEDISANA Space Technologies GmbH

          Schlaflabor für zu Hause

          Wer hat’s erfunden? Die Finnen. Der Beddit Schlafsensor 2.0, der eine Profi-Schlafanalyse im eigenen Bett ermöglicht, stammt vom gleichnamigen finnischen Unternehmen. Seine Funktion: Mittels eines dünnen Sensorbands, das unter das Bettlaken auf die Matratze geklebt wird, sammelt das Gerät Infos wie Herzschlag, Atemfrequenz, Bewegungen oder Schnarchgeräusche. Am Morgen danach ermittelt es den individuellen Schlafscore auf einer App, die daraus Tipps zur Verbesserung der Schlafqualität ableitet. Gesunde Zusatzfunktion: der smarte Wecker, der Tiefschlafphasen erkennt und nur aus leichtem Schlaf maximal 30 Minuten vor der eingestellten Zeit weckt. Für 149,95 Euro bei www.medisana.de.

          Bild: COSINUSS GmbH

          Pulssensor im Ohr

          Läufer können ein Lied davon singen: Der Brustgurt zur Messung der Pulsfrequenz ziept und drückt unangenehm, die Pulsmessuhr arbeitet dagegen ungenau. Mit dem Cosinuss One gibt es aber eine Alternative, die angenehm im Ohr zu tragen ist und dabei auch noch präzise misst. Das kleine Gerät sieht wie ein schnurloses Headset ohne Mikro aus, wiegt nur sechs Gramm und lässt sich via Bluetooth oder ANT+ mit allen Pulsuhren, Radcomputern oder Smartphones verbinden. Und das Beste: Der Sensor misst neben dem Puls auch Körpertemperatur und Herzratenvariabilität. Bestellen kann man das Gerät für 99 Euro direkt beim Hersteller unter www.cosinuss.com.

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