http://www.faz.net/-i7b-84khu

Campus-Check : Wie ist das Studium am KIT in Karlsruhe?

  • -Aktualisiert am

Jürgen Herreiner, 22, studiert Wirtschaftsingenieurwesen am KIT in Karlsruhe. Bild: Sven Scherz-Schade

Für die Serie „Campus-Check“ befragt der HOCHSCHULANZEIGER Studenten dazu, wie ihnen ihre Hochschule und die Stadt gefällt. Dieses Mal stellen wir die Frage: Wie studiert es sich in Karlsruhe?

          Anna Früh, 19, Wirtschaftsingenieurwesen:

          „Karlsruhe ist eine absolute Studentenstadt. Das merkt man zum Beispiel abends in den Kneipen der Stadt, wo man bekannte Gesichter vom Campus wiedertrifft. Überhaupt nicht gut ist die Wohnsituation. Ein kleines WG-Zimmer soll 320 Euro monatlich kosten. Da kann ich leider keine großen Sprünge machen.“

          Jürgen Herreiner, 22, Wirtschaftsingenieurwesen:

          „Gut gefällt mir das vielseitige kulturelle Angebot in und um Karlsruhe. Aber, um ehrlich zu sein: Dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) würden mehr junge Frauen gut zu Gesicht stehen.“
           

          René von Spangenberg, 21, Maschinenbau:

          „Jetzt im Sommer kann man im Karlsruher Schlossgarten Sport machen, Frisbee spielen und Kommilitonen treffen. Außerdem ist Karlsruhes Fahrradwegenetz klasse. Allerdings ist das Fahrrad derzeit auch das einzig sinnvolle Verkehrsmittel. Weil Karlsruhe eine U-Bahn bekommt, ist die Innenstadt momentan eine einzige Baustelle.“
           

          Katrin Eberlein, 20, Informationswirtschaft:

          „Der Campus in Karlsruhe ist wie eine kleine Welt für sich. Man ist unter Studis und muss, um in andere Uni-Gebäude zu kommen, nicht erst durch die Stadt. Nicht gut ist das Angebot an Clubs zum Ausgehen und Tanzen.“
           

          Ayca Akboyraz, 21, Wirtschaftsingenieurwesen:

          „In der Stadt lässt sich alles gut zu Fuß erreichen. Aber so beschaulich der Campus hier ist – das KIT ist trotzdem eine richtige Massenuni. Wir sind über 600 Studierende in einem Jahrgang. Manche Seminare sind völlig überfüllt. Enge Kontakte zu knüpfen ist da gar nicht so leicht.“

          Topmeldungen

          Kinder mit digitalen Aufmerksamkeitsfressern

          Smartphone-Verbot an Schulen : Die Aufmerksamkeitsvampire

          Während deutsche Minister und Lehrkörper von der Digitalisierung der Klassenzimmer reden, schicken die Leute im Silicon Valley ihre Kinder auf Smartphone-freie Schulen. Ist das sinnvoll?

          Putin-Merkel-Treffen : Vorsicht vor Halluzinationen

          Moskau ist kein leuchtendes Beispiel in Sachen Friedensbemühungen. Warum Putin jetzt die erstarkenden Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland in ein helles Licht rückt, ist völlig klar. Ein Kommentar.