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Karriere-Tipps : In sechs Schritten erfolgreich ans Karriereziel

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Mit der richtigen Strategie kann man auch hochgesteckte Karriereziele erreichen. Bild: George-Doyle/iStock/Thinkstock

Jeder Absolvent träumt von einem guten Job. Wie man hochgesteckte Ziele erreichen und Selbstzweifel überwinden kann, verrät Karriereexpertin Martina Beermann.

          Schritt 1: Ziele visualisieren

          Egal, ob man den Wunsch nach einem eigenen Unternehmen oder einer hohen Stelle in einem angesehenen Konzern hat – schnell taucht die Frage auf, ob man dieses Ziel überhaupt erreichen kann. Gegen Selbstzweifel ist es hilfreich, sich die Situation sehr konkret vorzustellen und sich ein genaues Bild davon zu machen. Besonders die positiven Dinge sollten dabei im Vordergrund stehen. „Mit diesem ersten Schritt nimmt man gedanklich das Erreichen des Zieles vorweg“, so Martina Beermann, die den Karriereservice an der HHL Leipzig Graduate School of Management leitet. Wer sich diese Visualisierung immer wieder vor Augen führt, behält sein Ziel immer im Blick und stärkt den Willen, es zu erreichen.

          Schritt 2: Rückwärtsplanung erstellen

          Die Rückwärtsplanung stellt gewissermaßen einen Fahrplan dar, um Meilensteine auf dem Weg zum Ziel darzustellen. Darin wird ganz konkret festgehalten, zu welchem Termin oder in welchem Zeitraum ein bestimmter Fortschritt erreicht werden soll. Unvorhergesehene Änderungen sind deswegen trotzdem immer noch möglich. Laut Beermann ist eine Visualisierung der Rückwärtsplanung ebenfalls hilfreich.

          Schritt 3: Lösungen finden, um Hindernisse zu beseitigen

          Bei der konkreten Planung kann es passieren, dass man auf Hürden stößt, die vorher noch nicht im Blick waren. Dafür sollte man bereits jetzt Lösungen finden. „Bei der Suche nach kreativen Problemlösungen helfen Brainstormings in einer Gruppe“, sagt Martina Beermann. So ist man für den Ernstfall bestens gerüstet und muss dann nicht frustriert aufgeben.

          Schritt 4: Positive Glaubenssätze entwickeln

          Laut der Karriereexpertin können aber auch „innere Saboteure“ zum Hindernis werden. Das kann zum Beispiel die eigene Familie sein, die Erwartungen an den Nachwuchs stellt. „Es wird nirgends so viel hineingeredet wie bei der Berufswahl“, sagt Beermann. So kann es dazu kommen, dass unterschiedliche Stimmen einem das Berufsziel ausreden wollen. Um diese Aussagen hinter sich zu lassen, rät sie, „sich die Sprüche zu vergegenwärtigen und sich zu fragen, wovor sie einen nicht nur bewahrt, sondern wo sie auch gebremst haben“. Im Gegenzug sollte man für sich positive Glaubenssätze formulieren.

          Schritt 5: Tandem-Partner suchen

          Es ist ratsam, sich mit Vertrauenspersonen immer wieder über Fortschritte und Rückschläge auszutauschen. „Gerade wenn es um Karriereziele geht, überkommt Frauen wie auch Männer häufig die Angst“, sagt Martina Beermann. Man fühlt sich selbst besser, wenn man seine Sorgen mit einem Partner oder einer kleinen Gruppe teilen kann. Einmal auf ein Ziel festgelegt, sollte man auf jeden Fall auch mit Freunden und Bekannten darüber sprechen. Das sorgt für eine stärkende Selbstbindung.

          Schritt 6: Erfolgstagebuch führen

          Nach den Anstrengungen ist es schön, das Ergebnis bewundern zu können. Beermann empfiehlt deswegen ein Erfolgstagebuch, in dem alle erfolgreichen Erlebnisse und Meilensteine aufgenommen werden. „Gerade in der Rücksicht fällt einem positiv auf, was man alles erreicht hat“, erklärt die Karriereexpertin.

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