http://www.faz.net/-i7g-8drva

Studie : Absolventen am Arbeitsmarkt gefragt

  • -Aktualisiert am

Hochschulabsolventen sind am Arbeitsmarkt begehrt. Bild: AlexRaths/Thinkstock/Getty Images

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es für Akademiker weiterhin gut aus. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt die Studie „Staufenbiel JobTrends Deutschland 2016“, zu der 297 Unternehmen befragt wurden.

          Der Studie zufolge planen Konzerne, auch in Zukunft mehr Hochschulabsolventen einzustellen, wenngleich 40 Prozent der aktuell offenen Stellen Praktika sind. Besonders Absolventen aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Ingenieure sind am Arbeitsmarkt gefragt. Obwohl der Masterabschluss nach wie vor an der Spitze steht, haben Studenten mit Bachelorabschluss bei 66 Prozent der befragten Unternehmen die gleichen Einstiegs- und Entwicklungschancen. Auch die Einstiegsgehälter gleichen sich zunehmend an.

          Arbeitsmarkt für Akademiker: Note nicht entscheidend

          Entscheidend sind bei einer Bewerbung nicht unbedingt die Abschlussnote, sondern die Schwerpunkte, die sich ein Bewerber im Studienverlauf gesetzt hat. Von den Anwärtern werden sowohl Englischkenntnisse als auch Praktika und Berufserfahrung erwartet. Großen Wert legen die Personaler immer mehr auf Soft Skills. Für 91 Prozent liegen Eigeninitiative, Selbständigkeit  und Einsatzbereitschaft an der Spitze. Kommunikations- und Teamfähigkeit folgen auf den Rängen zwei und drei.

          Jobtrends für Hochschulabsolventen: Digitale Bewerbung bevorzugt

          Ein Großteil der Unternehmen bevorzugt mittlerweile die digitale Bewerbung. Davon bieten 74 Prozent an, die vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail zu übermitteln. 58 Prozent verfügen über ein Onlineformular, nur noch 29 Prozent der befragten Betriebe akzeptieren eine Bewerbung per Post. Beim Auswahlverfahren greifen die meisten Personaler hingegen auf das altbewährte Bewerbungsgespräch mit Fach- und Personalabteilung zurück. Bei etwa einem Drittel der Unternehmen werden Assessment-Center durchgeführt, was im vergangenen Jahr erst ein Viertel der Befragten angeboten haben.

          Bewerbungen: Social Media wird wichtiger

          Um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen, nutzen 73 Prozent Social Media. Stellenausschreibungen werden dort von 63 Prozent der befragten Unternehmen veröffentlicht. 10 Prozent gaben an, die Profile von Bewerbern in sozialen Netzwerken zu überprüfen. Am häufigsten wird das Karrierenetzwerk Xing benutzt. Zusammen um 15 Prozentpunkte zugelegt haben die Anbieter Facebook und Youtube.

          Neben den Vollzeitjobs bieten Unternehmen Akademikern auch alternative Arbeitszeitmodelle. Auf Platz eins liegt nach wie vor die Teilzeitarbeit. Flexible Wochenarbeitszeit und Vertrauensarbeitszeitmodelle sind wie im vergangenen Jahr unter den Top 3. Auch bei der Vergütung bieten die Konzerne Alternativen. Die betriebliche Altersvorsorge und die erfolgsabhängigen Prämiensysteme liegen weiterhin auf den oberen Rängen. Deutlich zulegen konnten die Angebote Firmenwagen (44 Prozent) und Gewinnbeteiligungen (27 Prozent).

          Quelle: F.A.Z.

          Topmeldungen

          Opposition oder Regierung? : Goldene Leitern für die SPD

          Wie bekommt man die Sozialdemokraten wieder vom Oppositionsbaum herunter? Für Bundeskanzlerin Merkel könnte es sich als Glücksfall erweisen, dass im Schloss Bellevue ein Bundespräsident von sozialdemokratischem Blute sitzt.
          Mitfühlende Mutter Merkel: Doch Minderheit ist Mist!

          Fraktur : So viel Dank war nie

          Es fehlte eigentlich nur noch, dass der Cem dem Horst bei einem Joint das „du“ anbot.

          Ägyptische Sinai-Halbinsel : Über 200 Tote bei Anschlag auf Moschee

          Auf dem Sinai kommt es immer wieder zu terroristischen Angriffen eines IS-Ablegers. Beim Freitagsgebet hat jetzt ein Überfallkommando eine Bombe gezündet und auf Gläubige geschossen. Die Zahl der Opfer steigt ständig.