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Karriere im Consulting : Die 10 wichtigsten Fragen zur Karriere im Consulting

Jens Petersen weiß als Leiter Recruiting bei Ebner Stolz Management Consultants über Beraterkarrieren Bescheid. Bild: Ebner Stolz Management Consultants

80-Stunden-Woche oder Work-Life-Balance? 10 Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Karriere im Consulting von Jens Petersen von Ebner Stolz Management Consultants.

          Consulting | Studium und Ausbildung
           

          Master oder Bachelor?

          Master! Die Kundenanforderungen haben sich deutlich erhöht. Man erwartet ein fachliches Fundament, mit dem umsetzungsorientierte Konzepte erarbeitet werden. Hierfür müssen Berater über ein fundiertes fachliches Know-how und nennenswerte praktische Erfahrungen verfügen. All das ist in der kurzen Bachelor-Ausbildung nicht umfassend genug möglich.

          Englisch oder exotische Fremdsprache?

          Englisch! Länderübergreifende Projekte mit internationalen Führungskräften finden ganz überwiegend auf Englisch statt, Ausnahme sind höchstens Projekte mit stark lokalem Bezug, zum Beispiel in Frankreich oder Spanien.

          Auslandsaufenthalt oder schneller Abschluss in Deutschland?

          Auslandsaufenthalt! Für die persönliche Entwicklung ist der Auslandsaufenthalt eine wichtige Ergänzung im Werdegang von Beratern. Da spielt ein sechs oder zwölf Monate späterer Berufseinstieg keine Rolle.

          WiWi-Studium oder Quereinstieg?

          Stark betriebswirtschaftlich getriebene Beratungen benötigen ein WiWi-Fundament, Consultants mit breiterem Fokus stellen gerne auch Quereinsteiger ein, bieten aber in der Regel einen BWL-Crashkurs am Anfang an. Ganz ohne BWL geht es eigentlich nicht.

          Fokussierte Vita in einer Linie oder breite Aufstellung und vielfältige Erfahrungen?

          Breite Aufstellung, aber mit rotem Faden! Die meisten Consulting-Häuser suchen Berater, die auch nach rechts und links schauen und generalistisch denken. Da sind vielfältige Erfahrungen gewünscht.

          Praktikum in der Beratung oder in der Industrie?

          Beratungspraktikum! Bewerber sollten vor ihrem Einstieg gelernt haben, was Beratung bedeutet. Dies verhindert Überraschungen und Enttäuschungen auf beiden Seiten.


          Consulting | Berufswahl und Bewerbung


          Kleine oder große Beratung?

          Das hängt von der Persönlichkeit des Bewerbers ab. Wer sich in festen Strukturen wohl fühlt, bewirbt sich vermutlich in einer großen Beratung. Wer eher gestalten und weiterentwickeln möchte oder Wert auf ein überschaubares persönliches Umfeld legt, orientiert sich wohl zu kleineren Beratungen.

          Zurückhaltend und bescheiden oder offensiv und selbstbewusst?

          Alles zu seiner Zeit! Grundsätzlich ist Bescheidenheit angemessen. Kunden sind in den meisten Dingen schlauer als externe Consultants, nur in gerade denjenigen Themen nicht, in denen sie unterstützt werden sollen. In den „Stärke-Themen“ des Beraters sollte man mit der notwendigen Souveränität auftreten, nicht mit mehr. 


          Consulting | Karriere
           

          Kind oder Karriere

          Beides! Je nach Beratungshaus ist dies inzwischen möglich. Es gibt eine Reihe von Ausgestaltungsmöglichkeiten, die je nach Unternehmen unterschiedlich sind. Dies sollten Bewerber frühzeitig erfragen und in ihre Auswahlentscheidung einbeziehen.

          80-Stunden-Woche oder ausgeglichene Work-life-Balance?

          Jeder nach seinem Gusto! Generell orientieren sich die meisten Beratungen zu einem „verträglicheren“ Arbeitsmodell um. Dennoch gibt es auch für die Vielarbeiter Angebote. Beides ist meist über die sozialen Netzwerke recherchierbar.

          Quelle: F.A.Z.

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