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Von A bis Z : Von A wie Auftreten bis Z wie Zuspätkommen

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Was Berufseinsteiger am ersten Arbeitstag beachten sollten.

          A wie Auftreten

          Anfangs sollte man aufmerksam zuhören und Fragen stellen. Wer sofort den ganzen Laden umkrempeln will, macht sich keine Freunde. Wichtig ist auch, sich nicht zu verstellen und authentisch zu bleiben. Nur so wird man von den neuen Kollegen ernst genommen.

          D wie Dresscode

          Gerade am ersten Tag sollte das Outfit lieber zu konservativ als zu locker sein. Selbstverständlich dabei: saubere Kleidung und Schuhe. Unangenehme Gerüche wie Zigarettenmief oder Mundgeruch sind zu vermeiden. Das Überdecken mit einem aufdringlichen Parfum kann aber ebenfalls zum Kontaktkiller werden.

          E wie Einstand

          Mit einer kleinen Aufmerksamkeit für die Kollegen kann man zu Beginn einen positiven Eindruck hinterlassen. Wenn man backen kann, ist es besonders schön, etwas Selbstgemachtes mitzubringen. Sollte das nicht der Fall sein, lieber etwas Gekauftes anbieten. Schließlich will keiner staubtrockenen Kuchen essen.

          K wie Kollegen

          Ein respektvoller Umgang mit den Kollegen ist wichtig. Von ihnen kann man viel lernen. In Meetings anfangs zurückhalten und sich einen Eindruck verschaffen. Mit privaten Gesprächsthemen sollte man noch warten. Hat der Kollege allerdings das gleiche Hobby, kann man darüber ruhig mal reden und so Kontakt knüpfen.

          N wie Notizen

          Um nicht alle neuen Eindrücke wieder zu vergessen, ist ein Block für Notizen hilfreich. Egal, ob man sich Namen von Ansprechpartnern oder die wichtigsten Schritte im neuen Mailprogramm aufschreibt. Kollegen sind genervt, wenn man nach zwei Wochen immer noch die gleichen Fragen stellt.

          P wie Position

          Wer neu in ein Team kommt, muss erst seinen Platz in einer eingeschworenen Gemeinschaft finden. Deswegen am Anfang beobachten, wie die internen Strukturen sind und welche Machtverhältnisse herrschen. Bei Streit oder Lästereien lieber nicht auf eine Seite stellen, sondern neutral bleiben.

          V wie Vorstellung

          Am ersten Tag lernt man viele neue Gesichter kennen. Und die Kollegen möchten wissen, wer sie ab sofort unterstützen wird. Deswegen ist es gut, sich einen sogenannten 20-Sekunden-Pitch zu überlegen. Hier sollte man nicht nur seinen Vor- und Nachnamen nennen, sondern auch die berufliche Qualifikation erwähnen und eine persönliche Note einfließen lassen.

          Z wie Zuspätkommen

          Genau das sollte am ersten Arbeitstag nicht passieren. Für einen Zwischenfall auf dem Arbeitsweg ist es ratsam, eine halbe Stunde Puffer einzuplanen. Es reicht aber aus, fünf bis zehn Minuten vor Arbeitsbeginn anwesend zu sein. Für den Fall der Fälle: Durchwahl des Chefs einspeichern und Bescheid sagen, dass man unpünktlich ist.

          Quelle: F.A.Z.

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