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Mein Start-up : Vom Studium in die Selbständigkeit – so klappt’s!

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Nach dem Studium direkt in die Selbständigkeit? Ein idealer Zeitpunkt, sagen Experten. Bild: Rawpixel Ltd/iStock/Getty Images

Viele Studierende träumen vom eigenen Unternehmen nach dem Studium. Hier sind einige Tipps, die beim Schritt vom Studium in die Selbständigkeit helfen.

          Ein eigenes Unternehmen eröffnen, einen kleinen Laden führen, ein Bier in der eigenen Kneipe trinken – wer träumt nicht davon, irgendwann einmal der eigene Chef zu sein? Aber den Schritt in die Selbständigkeit direkt nach dem Studium wagen? Ist das nicht sehr riskant?

          „Der Studienabschluss ist ein idealer Zeitpunkt, um sich selbstständig zu machen“, erklärt Peter Thuy, Gründungsrektor der Internationalen Hochschule Bad Honnef. „Dann hat man in der Regel noch nicht so viele Verpflichtungen, zum Beispiel im familiären Bereich, und kann sich ganz auf seine Aufgaben als Jungunternehmer konzentrieren.“ Eine plausible Erklärung und eine gute Empfehlung, an die sich auch viele berühmte Gründer, beispielsweise die Jungs von MyMuesli, erfolgreich hielten.

          Wer ernsthaft darüber nachdenkt, den Schritt in die Selbständigkeit direkt nach dem Studium zu wagen, für den gibt es einige Tipps:

          Von den Erfahrungen anderer profitieren:

          Mit Alumni zu sprechen, die sich bereits selbständig gemacht haben, kann hilfreich sein. „Manche Hochschulen laden regelmäßig Absolventen zu Vorträgen auf den Campus ein, denen Sie Ihre Fragen stellen können“, sagt Peter Thuy. Alternativ kann der Kontakt auch über den Alumni-Verein oder soziale Netzwerke geknüpft werden.

          Sich unter realen Bedingungen ausprobieren:

          Wer sich selbständig machen möchten, sollte die Möglichkeit nutzen und schon während des Studiums an Planspielen und Case-Studys teilnehmen. „Hier können Sie in einem geschützten Raum experimentieren und erhalten Feedback zu Ihren Entscheidungen, aus dem Sie für den Ernstfall lernen“, erklärt Peter Thuy.

          Die Vorlesungen nutzen:

          Vorlesungen wie Buchhaltung, Marketing oder Projektmanagement können für die spätere Selbständigkeit nützlich sein.

          Praxiserfahrung sammeln:

          Praktika helfen dabei, Einblicke in die zukünftige Branche zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen.

          Angebote der Hochschule wahrnehmen:

          „Nutzen Sie die Vorlesungen, Workshops und Beratungsgespräche zum Thema ‚Entrepreneurship‘, die viele Hochschulen kostenlos anbieten“, sagt Peter Thuy. In solchen Veranstaltungen lässt sich schon früh herausfinden, ob die eigene Geschäftsidee Potential hat, wie ein Businessplan erstellt wird und wo es Förderungen gibt.

          Soft Skills erwerben:

          Um sich gegenüber Banken und zukünftigen Kunden später gut zu präsentieren, sind einige Soft Skills wichtig. Oft werden an der Hochschule Kurse wie „Präsentieren“ oder „Führung“ angeboten, die zukünftige Gründer nutzen können.

          (lik)

          Quelle: F.A.Z.

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