http://www.faz.net/-i7g-8lh7p

Berufseinstieg bei der ESG : „Ausgleich ist wichtig“

  • Aktualisiert am

Florian Eder hat Automatisierungstechnik und Systems Engineering an der Hochschule München studiert. Bild: ESG

Florian Eder, 34, ist Projektmanager bei der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH. Er hat Automatisierungstechnik und Systems Engineering an der Hochschule München studiert.

          Herr Eder, welchen Berufseinstieg haben Sie gewählt und warum?

          Parallel zum Studium war ich bereits bei einem Automobilhersteller in München als Werkstudent tätig, dort konnte ich auch meine Abschlussarbeit schreiben. Durch die fachbereichsübergreifende Arbeit habe ich damals Kollegen von der ESG kennengelernt. Die Möglichkeit, bei der ESG in unterschiedlichen Projekten bei verschiedenen Auftraggebern tätig zu sein, fand ich sehr spannend. Ich bin dann direkt nach dem Abschluss eingestiegen.

          Was war Ihren Ansprechpartnern im Bewerbungsgespräch wichtig? Wie ist das Bewerbungsgespräch abgelaufen?

          Ich war in zwei Gesprächen: zuerst mit dem Leiter der Fachabteilung. Hier ging es um meine fachlichen Kenntnisse und darum, einen Einblick in den zukünftigen Tätigkeitsbereich zu bekommen. Danach wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch in die Personalabteilung eingeladen. Hier ging es um Soft Skills und meine Motivation. Alle Gesprächspartner waren sehr freundlich und offen, das hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

          Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

          Der typische Arbeitstag – wenn es ihn überhaupt gibt – ist geprägt vom Wechsel zwischen konkreter Projektarbeit und Aufgaben im Bereich Akquise, Planung und Vertrieb. Mir ist eine ausgewogene Work-Life-Balance mit ausreichend Zeit für Familie, Freunde und Hobbys wichtig, deshalb versuche ich täglich rund acht Stunden zu arbeiten. Gerade in meiner Position als Projektmanager gibt es aber immer wieder Situationen, die punktuell eine längere Arbeitszeit erfordern. Hier ist ein entsprechender Ausgleich wichtig – bei uns gibt es glücklicherweise ein entsprechendes Gleitzeitmodell, aber auch Brückentage, an denen die gesamte Firma geschlossen bleibt.

          Was sind Ihre Hauptaufgaben?

          Als Projektmanager für Groupware-Systeme plane und steuere ich Termine, Kosten und die Qualität der Projekte. Außerdem übernehme ich die fachliche Ausplanung der internen Mitarbeiter, steuere die Unterauftragnehmer, organisiere Besprechungen mit Auftraggebern, Mitarbeitern und Management und begleite Vertragsverhandlungen mit dem Kunden.

          Was würden Sie Studierenden der Ingenieurswissenschaften für ihre Karriere raten?

          Viele verschiedene Tätigkeitsbereiche durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten in möglichst unterschiedlichen Firmen ausprobieren. Das erleichtert den Einstieg in das richtige Tätigkeitsgebiet und wird bei der Einstellung gern gesehen.

          Quelle: F.A.Z.

          Topmeldungen

          Nach Aus für Jamaika : Ihr gelbes Wunder

          Auch die AfD hatte auf eine große Koalition gehofft. Sie versprach sich von Jamaika goldene Zeiten in der Opposition – nun muss sie jedoch die Liberalen fürchten.