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Karriere als Ingenieur : Die Visionäre: Karriere als Ingenieur bei Schaeffler

Viktor Krüger, Anwendungsingenieur, Schaeffler Technologies AG & Co. KG Bild: Privat

Viele junge Studenten träumen von einer Karriere als Ingenieur. Der HOCHSCHULANZEIGER stellt junge Berufseinsteiger vor, die an Zukunftsprojekten mitwirken.Viktor Krüger, 30, arbeitet bei Schaeffler an neuen Mobilitätskonzepten.

          Meinen Karriereeinstieg bei Schaeffler als Anwendungsingenieur habe ich gewählt, weil …

          … Schaeffler ein großer und bekannter Arbeitgeber ist. Letztendlich war es aber die Stelle, die mich überzeugt hat: Anwendungsingenieur für Bahnlager. Das ist ein unglaublich abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Besonders der direkte Kontakt zum Kunden reizt mich bei meiner Arbeit. Außerdem bilde ich die Schnittstelle zwischen Kunde und anderen Abteilungen.

          Heute arbeite ich an …

          … der Entwicklung von Getrieben und anderen Komponenten wie Brems- oder Türsystemen für Schienenfahrzeuge. Ein Lager wirkt zwar zunächst wie ein einfaches Bauteil, doch es entscheidet über Bewegung oder Stillstand. Dabei steckt der Teufel meist im Detail. Unsere Komponenten müssen höchst präzise und für die Ansprüche der Zukunft gewappnet sein. Dazu gehören vor allem die steigenden Anforderungen im High-Speed-Bereich und im Güterverkehr. Der Kunde erwartet außerdem optimale Bedingungen im Hinblick auf die sogenannten Life-Cycle-Costs: Das Produkt muss langlebig sein und mit wenigen, einfach durchzuführenden Wartungseinheiten auskommen.

           

          Karriere als Ingenieur: Arbeiten an der Mobilität der Zukunft

           

          Mit diesem Projekt trage ich dazu bei, dass ...

          … das Thema Mobilität den Sprung in die Zukunft schafft. Der Schienenverkehr spielt eine Schlüsselrolle in den urbanen und interurbanen Fortbewegungsweisen von morgen. Immer mehr Menschen leben in Großstädten, jeder muss flexibel und mobil sein. Diesen Bedürfnissen müssen wir entgegenkommen und optimale technische Rahmenbedingungen schaffen.

          Bei meinen Bewerbungen habe ich gemerkt, dass …

          … es vor allem auf das Bewerbungsgespräch ankommt. Um hier zu punkten, muss ein Ingenieur zum einen technisches Grundverständnis mitbringen und zum anderen Neugier und Interesse an den Themen des potentiellen Arbeitgebers zeigen. Zudem ist Praxiserfahrung von Vorteil. Damit können Neueinsteiger der Forderung nach Berufserfahrung, die nahezu in jeder Stellenausschreibung angeführt wird, ein wenig entgegenkommen.

          Arbeiten als Ingenieur: Spagat zwischen Technik und Wirtschaftlichkeit

           

          Die Herausforderung meiner Arbeit ist für mich, …

          … den Spagat zwischen der technisch sinnvollsten und der wirtschaftlich profitabelsten Lösung zu meistern. Mit betriebswirtschaftlichen Themen hatte ich in meinem technischen Studium nicht viel zu tun. Im Beruf musste ich mich erst einmal daran gewöhnen, dass auch Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle spielt. Dazu kommt, dass es in einem großen Unternehmen wie Schaeffler eine Weile dauert, bis man sich zurechtfindet. Bei so vielen Mitarbeitern war es anfangs nicht immer einfach, den richtigen Ansprechpartner zu finden.

          Studenten, die Ingenieur werden wollen, empfehle ich …

          … Praktika zu machen. Nur so ist es möglich, schon als Student einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Ingenieurs zu bekommen. Besonders empfehlenswert ist dabei, einen Blick in die Fertigung zu werfen. Das hilft später, den Blick fürs Wesentliche nicht zu verlieren.

          Viktor Krüger

          Viktor Krüger, 30, Anwendungsingenieur, Schaeffler Technologies AG & Co. KG

          Studium: Sustainability Engineering, Heriot-Watt University, Edinburgh UK; Maschinenbau, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Würzburg-Schweinfurt

          Abschluss: Master of Science, 2010 (Edinburgh); Diplom-Ingenieur (FH), 2009 (Schweinfurt)

          Quelle: F.A.Z.

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