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Forschung und Entwicklung : „Präzision, Kreativität und Offenheit für Neues“

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Bild: Zeiss AG

Franz Donner, Senior Vice President Corporate Human Resources bei der Carl Zeiss AG, über die Anforderungen an Ingenieure in Forschungsabteilungen.

          Welche Qualifikationen fordern Sie von Ingenieuren im Bereich Forschung und Entwicklung?

          Wir beschäftigen in den unterschiedlichen Business-Groups die gesamte Palette der MINT-Berufsfelder. Ingenieure sind besonders im Bereich der Halbleitertechnologie sowie in der Medizin- und Messtechnik gefragt. Die Bandbreite der Abschlüsse reicht vom Bachelor über den Master bis hin zur Promotion. Etwa zehn Prozent unserer Mitarbeiter in Deutschland arbeiten im Forschungs- und Entwicklungsbereich – an Basistechnologien, Trends und digitalen Konzepten, zum Beispiel im Bereich Machine-Learning. Uns sind insbesondere das Verständnis und die Kenntnis digitaler Prozesse sehr wichtig, aber auch Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Präzision, Kreativität und Offenheit für Neues.

          Welche Anforderungen haben junge Ingenieure im Gegenzug?

          Unserer Erfahrung nach sind ihnen ein modernes Arbeitsumfeld, spannende Produkte, globales Arbeiten und ein gutes Unternehmensklima wichtig. Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und dem Gesundheitsmanagement spielt für sie außerdem die betriebliche Altersvorsorge eine immer wichtigere Rolle.

          Welche Gehaltseinstiege sind bei Zeiss möglich, und welche Maßnahmen bieten Sie in Sachen Work-Life-Balance?

          Wir bieten als tarifgebundenes Unternehmen eine attraktive Vergütung und gute Zusatzleistungen. Mit unserem Paket im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge haben wir 2016 den deutschen bAV-Preis für die beste betriebliche Altersversorgung gewonnen. In Sachen Work-Life-Balance setzen wir auf ein Netz von Kooperationspartnern im medizinischen Bereich, Kita-Plätze für die Kinder unserer Mitarbeiter, Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen und Betriebssportangebote. 

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