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Berufseinstieg: Körber AG : „Selbsteinschätzung ist besonders wichtig“

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Matthias Soppert, 27, hat in Hamburg Theoretischen Maschinenbau und Technologie-Management studiert. Bild: Körber AG

Matthias Soppert, 27, ist Assistent der Geschäftsführung der Körber Medipak Systems AG. Er hat an der Technischen Universität Hamburg Theoretischen Maschinenbau und am Northern Institute of Technology Management Hamburg Technologie-Management studiert.

          Herr Soppert, welchen Berufseinstieg haben Sie gewählt und warum?

          Ich hatte das große Glück, über ein Praktikum im Inhouse-Consulting bereits im Studium einen Einblick in die Körber AG zu bekommen. Da ich dort gute Erfahrungen gemacht hatte, lag es auf der Hand, nach einer Position im Konzern Ausschau zu halten. Eine Assistenzstelle hat mich gereizt: Hier ist man nah an den Entscheidungen der Geschäftsführung dran und hilft bei deren Umsetzung. Außerdem fand ich es sehr spannend, die Arbeitsabläufe auf oberster Ebene kennenzulernen.

          Was war Ihren Ansprechpartnern im Bewerbungsgespräch wichtig? Wie ist das Bewerbungsgespräch abgelaufen?

          Zum Bewerbungsverfahren gehörten ein Online-Assessment-Center, ein Telefoninterview und ein persönliches Vorstellungsgespräch. Da ich das Assessment-Center schon für ein Stipendium durchlaufen hatte, bin ich direkt in den zweistufigen Prozess mit Videokonferenz und persönlichem Gespräch eingestiegen. Der Fokus lag auf dem fachlichen Knowhow, auf meiner Persönlichkeit und meinen Zielen. Ich glaube, dass das Thema Selbsteinschätzung und das Bewusstsein über eigene Stärken und Schwächen besonders wichtig waren. Darüber habe ich sehr offen gesprochen.

          Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

          Meine Arbeitstage sind sehr abwechslungsreich. Ich bin in die unterschiedlichsten Tätigkeiten eingebunden, das geht von M&A-Projekten bis hin zu Themen, die weitreichende Konsequenzen für unsere Geschäftsfelder haben. Aber auch die Umsetzung von Konzerninitiativen, wie etwa Industrie 4.0 oder Technologie- und Innovationsmanagement, gehört dazu. Weil ich die Geschäftsführung regelmäßig auf Termine begleite, bin ich mehrmals im Monat beruflich auf Reisen. Auch das ist sehr spannend.

          Was sind Ihre Hauptaufgaben?

          Als Assistent unterstütze ich die Geschäftsführung im Entscheidungsfindungsprozess. Grundsätzlich besteht diese Arbeit im Zusammentragen und Aufbereiten von Informationen. Außerdem ist das Kommunizieren und Nachhalten von Aufgaben seitens der Geschäftsführung wichtiger Bestandteil meiner Aufgaben.

          Was würden Sie Studierenden der Ingenieurswissenschaften für ihre Karriere raten?

          Die Kombination von Ingenieurswissenschaft und Betriebswirtschaft ist sehr mächtig. Ingenieursstudenten, die ihre berufliche Zukunft in der Wirtschaft sehen, sollten die manchmal „lästigen Wahlpflichtfächer“ nicht unterschätzen.

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