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Berufseinstieg bei Ebner Stolz : „Das Lernen hört nach dem Studium nicht auf“

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Janina Poppe hat an der Universität Stuttgart technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre studiert und 2009 mit Diplom abgeschlossen. Bild: Ebner Stolz

Janina Poppe, 33, ist Wirtschaftsprüferin bei Ebner Stolz. Sie hat an der Universität Stuttgart technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre studiert.

          Frau Poppe, welche Rolle spielt Ihr Studium für Ihre aktuelle Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin?

          Für meine heutige Tätigkeit benötige ich die breiten BWL-Grundlagen aus meinem Grundstudium und auch die theoretischen Kenntnisse meiner im Hauptstudium gewählten Schwerpunkte Rechnungslegung und Finanzwirtschaft.

          Wie sah Ihr Berufseinstieg aus?

          Ich bin direkt als Assistentin im Bereich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung bei Ebner Stolz eingestiegen. Durch den Direkteinstieg war ich unmittelbar in ein Team integriert und von Beginn an in die Abläufe eingebunden. Ebner Stolz hat mich überzeugt, weil dort eine generalistische Ausbildung in beiden Bereichen, Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung gleichermaßen, angeboten wird und weil die Mandanten vor allem aus dem Mittelstand kommen.

          Welche Positionen haben Sie seitdem durchlaufen?

          In den ersten drei Jahren war ich als Assistentin in der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung tätig. Nach dem Steuerberaterexamen bin ich dann Prüfungsleiterin geworden und konnte zunehmend Mandate eigenständig bearbeiten. Nach sechs Jahren habe ich mein Wirtschaftsprüferexamen abgelegt und bin nun seit zwei Monaten als Wirtschaftsprüferin tätig.

          An welchen Aufgaben arbeiten Sie aktuell?

          Ich befasse mich mit der Prüfung und Erstellung von Jahres- und Konzernabschlüssen, mache betriebswirtschaftliche Beratung und führe interne Revisionsprojekte durch. Außerdem bin ich in der Steuerdeklaration und der steuerlichen Beratung tätig. Aktuell bin ich in meiner ersten Prüfungssaison als verantwortliche Wirtschaftsprüferin unterwegs. Da ist es wichtig, viel mit den Mandanten im Kontakt zu sein.

          Was würden Sie WiWi-Studierenden für ihre Karriere raten?

          Unabhängig davon, welches berufliche Ziel die Studierenden verfolgen, sollte man sich stets bewusst sein, dass das Lernen nach dem Studium nicht aufhört, sondern das Arbeitsleben einen kontinuierlichen Lern- und Entwicklungsprozess mit sich bringt. Wer eine Karriere in der Wirtschaftsprüfung anstrebt, sollte besonderes Interesse an Rechnungslegungsthemen und wirtschaftlichen Zusammenhängen mitbringen und den Umgang mit Zahlen nicht scheuen.

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