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Jobs in Finance : Das Wichtigste über eine Karriere als Cashmanager

  • -Aktualisiert am

Gutes Zahlenverständnis, analytisches Denkvermögen, Genauigkeit: Diese Eigenschaften sollte ein Cashmanager mitbringen. Bild: AndreyPopov/Thinkstock/Getty Images

Die Jobs in den Finanzabteilungen von Unternehmen sind vielfältig. Der HOCHSCHULANZEIGER stellt verschiedene Berufe vor. Heute: Der Cashmanager.

          Was mache ich als Cashmanager?

          Als Cashmanager hast Du drei zentrale Aufgabengebiete: die kurzfristige Liquiditätsplanung und -steuerung, die Disposition liquider Mittel sowie die Gestaltung der Zahlungsströme. Für Unternehmen ist es essentiell, den Überblick über die aktuelle Liquiditätsposition zu haben, Liquiditätsdefizite müssen gedeckt und Überschüsse angelegt werden. Zudem wollen die Firmen ihren Zahlungsverkehr möglichst kostengünstig gestalten, weshalb Preisverhandlungen mit Banken auch zu den Aufgaben im Cashmanagement gehören.

          Was muss ich als Cashmanager können?

          Wenn Du ins Cashmanagement möchtest, hast Du idealerweise einen betriebswirtschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienabschluss. Eine zusätzliche Bankausbildung ist ein Pluspunkt. Zudem benötigt ein Cashmanager IT-Kenntnisse, ein gutes Zahlenverständnis, analytisches Denkvermögen sowie Genauigkeit. Bei internationalen Unternehmen sind außerdem gute Englischkenntnisse unerlässlich.

          Welche Perspektiven habe ich als Cashmanager?

          In der Treasury-Abteilung eines Unternehmens kannst Du als Cashmanager im Laufe der Zeit Deine Aufgabenbereiche ausweiten und bis zum Leiter Treasury aufsteigen.

          Was kann ich als Cashmanager verdienen?

          Cashmanager: 45.000 bis 60.000 Euro

          Senior-Cashmanager: 60.000 bis 75.000 Euro

          Leiter Cashmanagement: 80.000 bis 130.000 Euro

          Quellen: Fricke Finance & Legal und Hays

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