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Berufseinstieg bei Unilever : „Ich habe bewusst den Weg über ein Traineeprogramm gewählt“

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Jan Volandt hat Financial Management an der Universität Hohenheim studiert und 2014 mit dem Master of Science abgeschlossen. Bild: Unilever

Jan Volandt, 27, ist Assistant-Finance-Manager bei Unilever. Er hat Financial Management an der Universität Hohenheim studiert.

          Herr Volandt, welche Rolle spielt Ihr Studium für Ihre aktuelle Tätigkeit als Assistant-Finance-Manager?

          Eine absolut elementare Rolle. Das Studium ermöglicht mir heute ein umfassendes Verständnis auch für übergreifende Themen. Das hilft mir, in der täglichen Arbeit wertvollen Input zu liefern.

          Wie sah Ihr Berufseinstieg aus?

          Ich habe bewusst den Weg über ein Traineeprogramm gewählt. Das Management-Nachwuchsprogramm von Unilever, „Unilever Future Leaders Programme“, kurz UFLP, begleitet Absolventen bis zu ihrer ersten Managementposition. Dabei übernimmt man als Junior Manager vom ersten Tag Verantwortung und durchläuft verschiedene Fachbereiche. Im Gegensatz zu einem Direkteinstieg habe ich hier die Garantie, innerhalb meiner Zeit als Trainee mehrere Bereiche des Unternehmens kennenzulernen.

          Welche Positionen haben Sie seitdem durchlaufen?

          Meine jetzige Position ist bereits die zweite im Verlauf meines Traineeprogramms. Gestartet bin ich ganz klassisch im Controlling, wo ich mich zuerst mit dem Unternehmen vertraut machen konnte. Durch verschiedene Aufgaben im Reporting habe ich die zentralen Strukturen und Kennzahlen des Unternehmens kennengelernt. Die nächste Station ist im Ausland.

          An welchen Aufgaben arbeiten Sie aktuell?

          Ich arbeite mit einer Vielzahl von Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Meine Unterstützung ist vor allem dann gefragt, wenn ein Sachverhalt finanziell bewertet werden muss. Dabei liefere ich entscheidungsorientierte Informationen und Kalkulationen, um die Sinnhaftigkeit und Profitabilität aller Aktivitäten unserer Marken sicherzustellen. Daneben habe ich auch klassische Aufgaben wie den Monatsabschluss, den Forecasting-Prozess und das Management entsprechender Budgets.  

          Was würden Sie WiWi-Studierenden für ihre Karriere raten?

          Man sollte möglichst früh die eigenen Interessen definieren und sich dahingehend vertiefendes Wissen aneignen. Gerade ein allgemeines wirtschaftswissenschaftliches Studium bietet unzählige Themen. Ich habe mich auf Controlling spezialisiert und drum herum eine sinnvolle Mischung an Themen gesetzt. Ich hatte beispielsweise große Freude an soziologischen und ethischen Aspekten in der Wirtschaft.

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