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Consulting : Karriere als Consultant bei d-fine

  • -Aktualisiert am

Wie läuft eine Karriere als Consultant in den unterschiedlichen Beratungshäusern ab? Der HOCHSCHULANZEIGER hat nachgefragt: Tatjana Chudjakow erzählt von ihrem Job bei d-fine.

          Warum haben Sie sich für eine Karriere in der Beratung entschieden?

          Schon während des Studiums interessierte ich mich für die Beratung und konnte im Rahmen eines Praktikums Projektluft schnuppern. Mich reizen die Abwechslung der Projektarbeit und die damit verbundene steile Lernkurve.

          Welchen Berufseinstieg ins Consulting haben Sie gewählt und warum?

          Nach dem Studium der Wirtschaftsmathematik und einer Promotion in VWL absolvierte ich zunächst ein Traineeprogramm bei einer internationalen Bank im Bereich Capital Markets. Mich hat allerdings das abwechslungsreiche Projektleben angezogen. Nach zwei Jahren wechselte ich deswegen ins Consulting, blieb jedoch dem Banking treu. Momentan berate ich Banken im Umfeld Finance und Risk-Management.

          Wie haben Sie sich auf die Auswahlverfahren im Bewerbungsgespräch vorbereitet?

          Mein aktueller Arbeitgeber wurde mir von einem Kommilitonen empfohlen, der bereits Berater bei d-fine war. Mit ihm tauschte ich mich intensiv über das Unternehmen, typische Projekte und die Anforderungen aus.

          Welche Qualifikationen waren Ihren Ansprechpartnern im Bewerbungsgespräch wichtig? Wie ist der Bewerbertag abgelaufen?

          Insgesamt fanden drei Einzelgespräche mit zwei Managern und einem Partner statt. In den Gesprächen wurden anhand von Case-Studys die fachliche Eignung und die strukturierte Herangehensweise an Probleme überprüft. Daneben gewann man einen Einblick in das Beraterleben und die Firmenkultur. Entscheidend für die Gesprächspartner war der Mix aus quantitativen Skills, der Bereitschaft, sich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten, und ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit.

          Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

          Der Arbeitstag beginnt meist gegen 9 Uhr und endet gegen 19 Uhr. In der Regel ist man als Berater bei Kunden vor Ort eingesetzt und arbeitet eng mit dem Auftraggeber zusammen. Die Aufgaben und Arbeitszeiten richten sich stark nach dem Projekt sowie der Projektphase. Zu Beginn des Projekts stehen viele Abstimmungen mit dem Kunden an. Es gilt, in kürzester Zeit Wissen über das Umfeld zu sammeln und aktuelle Abläufe kennenzulernen. In späteren Projektphasen ist man eher mit Analysen, Datenauswertungen und Konzeptionen beschäftigt. Gegen Ende des Projekts wird die Dokumentation finalisiert, und die Ergebnisse werden an den Kunden übergeben.

          Was sind Ihre hauptsächlichen Aufgaben?

          Wir unterstützen den Kunden bei der Projektplanung und Durchführung, konzipieren und implementieren neue Prozesse oder entwickeln fachliche Methoden in den Bereichen Risikosteuerung und Messung.

          Was haben Sie sich anders vorgestellt, was hat Sie überrascht?

          Obwohl meine Kunden alle aus der Banking-Branche kommen, war ich sehr überrascht, wie unterschiedlich sie sind: die Herangehensweise an Probleme, die Meeting-Kultur, der Umgang miteinander und sogar die Kleiderordnung könnten unterschiedlicher nicht sein.

          Was sind Ihre beruflichen Ziele?

          Ich möchte weiterhin Projekte begleiten und gemeinsam mit den Kunden die Zukunft der Banken gestalten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, meine Firma in einen neuen Markt zu begleiten.

          Was würden Sie Studierenden raten, die eine Karriere im Consulting anstreben?

          Als Consultant muss man sich schnell in neue Themen einarbeiten können. Vorerfahrungen in relevanten Branchen, zum Beispiel durch Praktika, helfen dabei enorm. Außerdem hilft ein Praktikum, die Reisetätigkeit und das Leben aus dem Koffer auszuprobieren.

          Steckbrief

          Position: Managerin

          Alter: 33

          Studium: Universität Bielefeld, Promotion in Wirtschaftswissenschaften (2011)

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