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Jobs in Finance : Das Wichtigste über eine Karriere als M&A-Berater

  • -Aktualisiert am

M&A-Berater begleiten sämtliche Transaktionen eines Unternehmens, zum Beispiel Fusionen oder Akquisitionen Bild: Zsolt Nyulaszi/Thinkstock/Getty Images

Die Jobs in den Finanzabteilungen von Unternehmen sind vielfältig. Der HOCHSCHULANZEIGER stellt verschiedene Berufe vor. Heute: Der M&A-Berater.

          Was mache ich?

          Als Berater für Mergers & Acquisitions begleitest Du sämtliche Transaktionen, wie Fusionen oder Akquisitionen, eines Unternehmens. Die Projekte variieren somit je nach Themen- und Fragestellung. Diese Tätigkeit ist mit einer hohen Arbeitsbelastung und langen Arbeitszeiten verbunden.

          Was muss ich können?

          Für die M&A-Beratung solltest Du sehr gute Englischkenntnisse mitbringen. Bewerber benötigen außerdem Zähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Flexibilität und Einsatzbereitschaft. Zusätzlich zeichnen sich Akquisitionsexperten auch dadurch aus, dass sie ihre Ellbogen beharrlich einzusetzen wissen und ihre eigenen Stärken zudem nachhaltig betonen können. Mitunter herrscht ein rauher Ton und Umgang in der Branche, auch das soll hier nicht verschwiegen werden.

          Welche Perspektiven habe ich?

          Nach einem Berufseinstieg in einer M&A-Beratung wechselt manch einer die Seite, um in einer M&A-Abteilung eines Industrieunternehmens tätig zu sein. Aber auch die Private-Equity-Branche steht für Dich als ehemaligen Akquisitionsberater offen. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind vielfältig. Der stressige Alltag eines M&A-Beraters wird durch die Vergütung wieder teilweise ausgeglichen: Denn hat man erst einmal einen Fuß in der Tür der M&A-Beratung, lässt sich darin gutes Geld verdienen.

          Was kann ich verdienen?

          Junior-M&A-Berater:     
          60.000 bis 70.000 Euro zzgl. hohe variable Anteile

          M&A-Berater:   
          80.000 bis 120.000 Euro zzgl. hohe variable Anteile

          Senior-M&A-Berater:    
          110.000 bis 250.000 Euro zzgl. hohe variable Anteile

          Quellen: Michael Page, Hays, Fricke Finance & Legal

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