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Wirtschaftsprüfung : Karriere als Wirtschaftsprüfer bei Ebner Stolz

  • -Aktualisiert am

Karriere in der Wirtschaftsprüfung: Lorenz Muschal ist 29 Jahre alt und hat bereits zwei Examen erfolgreich absolviert. Bild: Privat

Lorenz Muschal, 29, arbeitet als Prokurist bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz. Sein Examen zum Wirtschaftsprüfer hat er schon in der Tasche. Im Interview berichtet er von seiner Karriere in der Wirtschaftsprüfung.

          Warum haben Sie sich für eine Karriere in der Wirtschaftsprüfung entschieden?

          Bereits während meines dualen BA-Studiums bei einer Bank hatte ich Berührungspunkte mit Wirtschaftsprüfern und empfand diese Branche als sehr spannend. Das Tätigkeitsspektrum ist abwechslungsreich – man erhält Einblicke in verschiedene Unternehmen und Branchen. Darüber hinaus reizte mich der Gedanke der berufsbegleitenden Fortbildung im Rahmen der Berufsexamina.

          Welchen Berufseinstieg haben Sie gewählt und warum?

          Ich bin bei Ebner Stolz als Assistent eingestiegen. Von Anfang an ist man in ein Team eingebunden und arbeitet beim Mandanten vor Ort. Nach kurzer Zeit übernimmt man sogar erste eigenverantwortliche Aufgaben. Es steht jederzeit ein persönlicher Mentor zur Seite, der fachlich unterstützt.

           

          Wirtschaftsprüfer: Zuverlässigkeit und Engagement gefragt

          Welche Qualifikationen waren Ihren Ansprechpartnern im Bewerbungsgespräch wichtig?

          Ein guter Studienabschluss, ein hohes Maß an betriebswirtschaftlichem Verständnis und die Fähigkeit, sich schnell auf wechselnde Frage- und Problemstellungen einstellen zu können, sind Grundvoraussetzungen. Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und ein hohes persönliches Engagement sind außerdem wichtig. Oberste Priorität hat allerdings die Teamfähigkeit. Neben der fachlichen Qualifikation zeichnet das partnerschaftliche Zusammenarbeiten in besonderem Maße die Unternehmenskultur aus.

          Warum haben Sie sich gerade für diesen Arbeitgeber entschieden?

          Vor allem wegen der generalistischen, dualen Ausbildung. Es gibt keine Trennung zwischen Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung. Man lernt grundsätzlich beides und legt einen soliden Grundstein. Es gab ein sehr gutes internes Aus- und Fortbildungsprogramm bei der Ebner-Stolz-Akademie. Und: Ebner Stolz unterstützt nicht nur fachlich bei der Vorbereitung zu den Berufsexamen, sondern auch zeitlich und finanziell.

          Wie haben Sie sich auf das anstehende Examen zum Wirtschaftsprüfer vorbereitet?

          Nachdem ich schon vor zwei Jahren das Steuerberaterexamen absolviert habe, hatte ich für die Vorbereitung auf das Wirtschaftsprüferexamen im vergangenen Jahr schon ein bisschen Routine. Selbstdisziplin und ein genauer Lehrplan sind wichtig. Zudem habe ich Präsenz- und Fernkurse besucht. Dort wird der umfangreiche, komplexe Stoff vermittelt und auch wiederholt. Zum Glück werden diese Kurse an Wochenenden angeboten. Vier Monate vor der Prüfung hat mich Ebner Stolz dann freigestellt, damit ich mich völlig auf das Lernen konzentrieren konnte. Mehr als acht Stunden am Tag sind aber nicht drin. Man braucht auch immer einen Ausgleich zum Lernen – sei es, um Freunde und Familie zu treffen oder um Sport zu machen.

           

          Wirtschaftsprüfung: Jeder Tag ist anders

          Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Wie lange arbeiten Sie?

          Kein Tag gleicht dem anderen. Jeder Mandant, jedes Unternehmen, jeder Auftrag ist anders. Im ersten Quartal beispielsweise stehen die Jahresabschlüsse im Vordergrund, und ich verbringe viel Zeit beim Mandanten vor Ort. Dann werden die Arbeitstage auch schon mal länger.

          Was sind Ihre hauptsächlichen Aufgaben?

          Die Bandbreite ist groß: Jahres- und Konzernabschlüsse, Sonderprüfungen, interne Revisionsprojekte, Einführung von Risikomanagementsystemen bis hin zu aufsichtsrechtlicher Beratung – da sind keine Grenzen gesetzt.

           

          Karriere bei Ebner Stolz: Eigenständigkeit und Verantwortung

          Was haben Sie sich anders vorgestellt, was hat Sie überrascht?

          Ich bin selbst überrascht, aber im positiven Sinne, wie schnell ich mich bei Ebner Stolz entwickelt habe. Durch die frühzeitige Übernahme von Verantwortung und durch die eigenständige Bearbeitung der Projekte wächst man an und mit seinen Aufgaben. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit 29 Jahren schon zwei Examen in der Tasche habe.

          Was finden Sie an Ihrem Job besonders spannend?

          Die tägliche Herausforderung. Als Wirtschaftsprüfer durchleuchten Sie das Unternehmen. Man schaut hinter die Kulissen, um Gestaltungsspielräume auszuloten und Verbesserungspotentiale zu identifizieren. Man ist ein echter Berater – auf Augenhöhe mit dem Unternehmer.

          Was würden Sie Studierenden raten, die eine Karriere in der Wirtschaftsprüfung anstreben?

          Sie müssen den Job wirklich wollen. Bereiten Sie sich gut vor. Informieren Sie sich über das Unternehmen.

          Steckbrief

          Lorenz Muschal

          Position: Prokurist

          Alter: 29

          Studium: Duale Hochschule Stuttgart, Dipl.-Betriebswirt (BA; 2008)

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