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Veröffentlicht: 08.02.2017, 10:04 Uhr

Wie wird man eigentlich ...? „Der Nobelpreis ist eine wunderbare Anerkennung“

Professor Wolfgang Ketterle ist Nobelpreisträger für Physik. 2001 wurde ihm die höchste Auszeichnung in der Physik „für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate“ verliehen. Wir haben ihn zu seinem Werdegang befragt.

© Bryce Vickmark

Als Kind wollte ich …

… Architekt werden.

Dass ich heute Nobelpreisträger für Physik bin, ist …

… eine wunderbare Anerkennung.

An meinem Beruf als Wissenschaftler liebe ich …

…, dass er niemals Routine ist.

Die größte Herausforderung ist dabei …

… neue Ideen zu haben und dann auch zu verwirklichen.

Drei Themen, mit denen ich mich regelmäßig beschäftige, sind …

… über neue Physik nachdenken, mit Mitarbeitern diskutieren, Forschungsgelder einwerben.

Mein Physikstudium …

… habe ich in Heidelberg und München absolviert.

Mein Berufseinstieg …

… war kompliziert. Drei Postdoc-Stellen in drei unterschiedlichen Forschungsgebieten.

Wenn ich nicht am MIT gelandet wäre …

…, dann an einer deutschen Hochschule.

Eine Fähigkeit, die ich an Kollegen besonders schätze, ist …

… schnell neue Ideen umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Wenn ich heute über meine Karriere nachdenke …

… wird mir bewusst, dass viele Entscheidungen knappe Entscheidungen waren und dass meine Karriere auch leicht hätte anders verlaufen können.

Meine größten Vorbilder waren …

… Steve Chu und Dave Pritchard, Kollegen auf meinem Arbeitsgebiet.

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