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Wie wird man eigentlich ...? : „Der Nobelpreis ist eine wunderbare Anerkennung“

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Bild: Bryce Vickmark

Professor Wolfgang Ketterle ist Nobelpreisträger für Physik. 2001 wurde ihm die höchste Auszeichnung in der Physik „für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate“ verliehen. Wir haben ihn zu seinem Werdegang befragt.

          Als Kind wollte ich …

          … Architekt werden.

          Dass ich heute Nobelpreisträger für Physik bin, ist …

          … eine wunderbare Anerkennung.

          An meinem Beruf als Wissenschaftler liebe ich …

          …, dass er niemals Routine ist.

          Die größte Herausforderung ist dabei …

          … neue Ideen zu haben und dann auch zu verwirklichen.

          Drei Themen, mit denen ich mich regelmäßig beschäftige, sind …

          … über neue Physik nachdenken, mit Mitarbeitern diskutieren, Forschungsgelder einwerben.

          Mein Physikstudium …

          … habe ich in Heidelberg und München absolviert.

          Mein Berufseinstieg …

          … war kompliziert. Drei Postdoc-Stellen in drei unterschiedlichen Forschungsgebieten.

          Wenn ich nicht am MIT gelandet wäre …

          …, dann an einer deutschen Hochschule.

          Eine Fähigkeit, die ich an Kollegen besonders schätze, ist …

          … schnell neue Ideen umzusetzen und weiterzuentwickeln.

          Wenn ich heute über meine Karriere nachdenke …

          … wird mir bewusst, dass viele Entscheidungen knappe Entscheidungen waren und dass meine Karriere auch leicht hätte anders verlaufen können.

          Meine größten Vorbilder waren …

          … Steve Chu und Dave Pritchard, Kollegen auf meinem Arbeitsgebiet.

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