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Drucker : Endlich frei und unabhängig

  • -Aktualisiert am

Bild: HP

Die passenden Drucker für jeden Studententypen.

          Lange Warteschlangen vor den Unikopierern und unpassende Öffnungszeiten des Copyshops – wer sich einen eigenen Drucker anschafft, muss sich mit diesen Widrigkeiten des Hochschulalltags nicht mehr herumschlagen. Außerdem vermittelt einem ein Drucker zu Hause das gute Gefühl, auch noch nachts kurz vor dem Abgabetermin seine Hausarbeit ausdrucken zu können. Wir haben für jeden Studententyp den passenden Printer gefunden.

          Für Preisbewusste

          Gerade Studenten sollten beim Druckerkauf neben dem Anschaffungspreis auch die Folgekosten im Blick haben. Denn ein vermeintlich billiger Tintenstrahldrucker kann sich durch die Verbrauchskosten am Ende als richtig teuer erweisen. Einer, bei dem das nicht so ist, ist der Epson Eco Tank ET-2710. Das auch per App und drahtlos über W-Lan zu steuernde Gerät kann drucken, scannen und kopieren. Das Besondere: Statt Tintenpatronen besitzt es Tanks zum Selbernachfüllen. Laut Hersteller verringert das die Tintenkosten etwa um 90 Prozent. Für rund 300 Euro gibt es mit dem Drucker gleich auch noch einen Satz Tinte für bis zu 4.500 Seiten in Schwarz und 7.500 Seiten in Farbe dazu. Zusätzlich gewährt Epson 20 Prozent Studentenrabatt auf das Gerät.

          Für Platzsparer

          Klein, aber oho: Der Canon Pixma TS9550 eignet sich bestens für eine nicht allzu große Studentenbude. Trotz seiner kompakten Abmessungen auf einer DIN-A4-großen Stellfläche druckt er auch im Format DIN A3 – und das sowohl in Schwarz als auch in Farbe. Studenten aus dem kreativen Bereich, die viel mit grafischen Darstellungen und Fotos arbeiten, werden das zu schätzen wissen. Als Zusatzfunktionen bietet der Tintenstrahldrucker Scannen, Kopieren und die Möglichkeit, beidseitig zu drucken. Außerdem kann er CDs oder DVDs und Fingernägel-Aufkleber bedrucken. Seit November ist der W-Lan-fähige und auch per App zu bedienende „Kompakte“ für rund 275 Euro erhältlich. Einige Funktionen können via Alexa-Sprachsteuerung aufgerufen werden.

          Für Textdrucker

          Für Sprachwissenschaftler, die viel Text-Output haben und große Hausarbeiten erstellen müssen, ist ein Monolaserdrucker wohl die beste Wahl. Zwar verzichten sie dabei auf die Möglichkeit, in Farbe zu drucken, dafür sind die Ausdrucke aber garantiert schmierfrei und die Toner im Vergleich zu Tintenpatronen wesentlich ergiebiger. Der Brother DCP-L2530DW ist mit einer Herstellerpreisempfehlung von unter 200 Euro ein vergleichsweise preiswerter Monolaserdrucker. Neben Drucken kann er auch Kopieren und Scannen. Mit bis zu 30 Seiten pro Minute ist selbst der Druck einer Bachelorarbeit mit ihm schnell und leise erledigt. Auch einen automatischen Duplexdruck hat der kompakte Laserdrucker zu bieten. Er lässt sich über W-Lan und Air Print per Mobilgerät bedienen. 

          Für Vieldrucker

          Ein guter Drucker für die Studenten-WG ist der Oki C532dn. Als Laserdrucker überzeugt er durch eine hohe Druckgeschwindigkeit von bis zu 30 Seiten pro Minute, auch in Farbe. Selbst Fotos druckt das Gerät hochauflösend, und auch ein automatischer Duplexdruck ist möglich. Weil es sich um einen Laserdrucker handelt, braucht man zudem keine Angst zu haben, dass die Tinte in den Semesterferien eintrocknet. Ebenfalls interessant für WGs: Mit dem optionalen Card-Release können die Benutzer Druckaufträge erst am Drucker freigeben und so vertraulich drucken. Über Air Print oder Google Cloud Print lässt sich das Gerät auch mobil bedienen. Der W-Lan-Anschluss ist optional. Preis laut Hersteller: rund 345 Euro. 

          Für Trendsetter

          In einem frischen minimalistischen Design kommt der seit kurzem in Deutschland erhältliche HP Tango daher. Weil der Tintenstrahldrucker per App gesteuert wird, kann man auf ihm von jedem Ort aus drucken, scannen und kopieren – entweder über eine W-Lan- oder eine Mobilfunkverbindung. Ist der Drucker mit einem Job fertig, gibt er Rückmeldung an die App zusammen mit Tintenfüllstand und Papierstatus. Wenn man das möchte, bestellt er automatisch Tinte nach, sobald sie sich dem Ende zuneigt. Wie es sich für einen solch smarten Drucker gehört, lässt er sich auch per Sprachbefehl über Amazon Alexa, Microsoft Cortana oder den Google Assistant steuern. Knapp 150 Euro kostet der HP Tango, mit Abdeckung sind es etwa 50 Euro mehr.

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