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Studienabbruch : Ich schmeiß’ hin! Darum brechen Studenten ihr Studium ab

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Mangelnde Motivation und schlechte Noten sind die häufigsten Ursachen für einen Abbruch des Studiums. Bild: AndreyPopov/iStock/Getty Images

Ein Drittel der Bachelorstudierenden an Universitäten bricht sein Studium vorzeitig ab. Gründe dafür sind meist schlechte Noten, finanzielle Probleme oder mangelnde Motivation.

          Schlechte Studienleistungen, finanzielle Probleme und mangelnde Motivation – das sind laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) die häufigsten Gründe für einen Studienabbruch. Die Wissenschaftler ermittelten, dass es die höchsten Abbruchquoten im Bachelorstudium an Universitäten und Fachhochschulen in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften gibt. 39 Prozent der Bachelorstudenten an den Unis und 34 Prozent der Studenten an den Fachhochschulen in diesen Fächern brechen demnach ihr Studium vorzeitig ab. Ebenfalls hohe Abbruchquoten gibt es bei den angehenden Ingenieuren – sowohl an den Unis (36 Prozent) als auch in den Bachelorstudiengängen an den Fachhochschulen (31 Prozent).

          Unter den Masterstudenten gibt es die höchsten Abbruchquoten in den Fächern Rechts-/Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: 21 Prozent der Universitätsstudierenden und 8 Prozent der Masterstudierenden an den Fachhochschulen brechen in diesen Fächern ihr Studium ab.

          Gründe für den Studienabbruch

          Die Wissenschaftler ermittelten fünf Hauptgründe für den Studienabbruch unter Bachelorstudierenden. Die meisten Studis schmeißen ihr Studium aufgrund schlechter Noten (33 Prozent). Vielen Abbrechern mangelt es außerdem an Motivation im Studium – 31 Prozent beenden deswegen ihr Studium vorzeitig. An dritter Stelle stehen finanzielle Probleme. 14 Prozent der Bachelorstudenten gaben diesen Grund für ihren Studienabbruch an. Weitere 14 Prozent bemängeln außerdem die Studienbedingungen in ihrem Fach. 8 Prozent gaben als Grund für den Studienabbruch familiäre Probleme an.

          Viele der Studienabbrecher hatten sich im Vorfeld außerdem für das falsche Studienfach entschieden, fanden die Wissenschaftler des DZHW heraus. Nur gut ein Drittel der Studienabbrecher gab an, ausreichend über Studienbedingungen (28 Prozent) und Studienanforderungen (31 Prozent) informiert gewesen zu sein. Ob sie die persönlichen Voraussetzungen für das gewählte Studienfach erfüllen, wusste nur etwa die Hälfte der Studienabbrecher (47 Prozent).

          (lik)

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