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Vorbilder deutscher Studenten : Papa und Angie: Das sind die Vorbilder deutscher Studenten

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Die wichtigsten Vorbilder für Studenten: die eigenen Eltern. Bild: Jupiterimages/Thinkstock/Getty Images

Die eigenen Eltern sind die wichtigsten Vorbilder deutscher Studenten. Das ergab eine Studentenbefragung von EY. Auch die Bundeskanzlerin schneidet in der Umfrage gut ab.

          Die eigenen Eltern sind die wichtigsten Vorbilder für deutsche Studenten. Das ist das Ergebnis einer Studentenumfrage des Beratungsunternehmens EY, das 4.300 Hochschüler interviewte. Demnach antworteten auf die Frage, welche Person die Studenten persönlich als Vorbild betrachteten, 29 Prozent mit „Eltern“, dahinter folgen als Vorbilder Freunde und Partner (7 Prozent), Professoren und Dozenten (5 Prozent) und als bestplatzierte Prominente Bundeskanzlerin Angela Merkel (4 Prozent). Großeltern und Geschwister wurden jeweils von 3 Prozent der Befragten genannt.

          Der Papa ist das wichtigste Vorbild

          Dabei ist das allerwichtigste Vorbild für Studenten der eigene Vater: Während 12 Prozent den Vater nannten, gaben 10 Prozent der Studenten die Mutter an, 7 Prozent nannten beide Elternteile. Bei den prominenten Persönlichkeiten wurde Angela Merkel am häufigsten genannt (4 Prozent), Nelson Mandela und Bill Gates kamen jeweils auf 2 Prozent. Ein Anteil von je 1 Prozent der Befragten nannte Steve Jobs, Barack Obama, Mahatma Gandhi, den Dalai Lama, Joachim Gauck, Mark Zuckerberg und Warren Buffett als Vorbilder.

          Praktika und Kontakte wichtiger als Auslandserfahrung und gute Noten

          Um diesen Vorbildern nachzueifern, sind laut der überwiegenden Mehrzahl der Studenten Praxiserfahrungen und gute Kontakte die wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Karriere. Der EY-Befragung zufolge halten 98 Prozent der Studenten Praktika und Berufserfahrung für „eher wichtig“ (27 Prozent) oder „sehr wichtig“ (71 Prozent), gute Kontakte wurden von 94 Prozent genannt. Erst dahinter folgen gute Noten (85 Prozent) und Auslandserfahrung (75 Prozent). Auch ein interessanter Lebenslauf wird von den Studierenden als wichtig eingeordnet (73 Prozent). Ehrenamtliches Engagement hingegen erachten lediglich 62 Prozent als „wichtig“. (ds)

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