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Karriere im Investmentbanking : „Die Gestaltungsspielräume sind groß“

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Bild: F.A.Z.

Drei Fragen an Jörg Janke, Finanzindustrie-Experte mit den Schwerpunkten Corporate Banking und Investment Banking bei der Personalberatung Egon Zehnder.

          Herr Janke, warum ist die Arbeit als Investmentbanker so attraktiv?
          Als Investmentbanker haben Sie die Chance, komplexe und hochanalytische Kapitalmarktthemen zu begleiten und gerade in den ersten Jahren viel zu lernen. Die Gestaltungsräume sind groß, das Umfeld in der Regel sehr spannend. Der Glamour früherer Jahre hat nachgelassen, aber das ist von Vorteil: Regulatorik und Compliance machen das Geschäft berechenbarer, die Wild-West-Zeiten sind definitiv vorbei.

          Gibt es einen idealen Weg in das Investmentbanking?
          Wer BWL, Wirtschaftsingenieurwesen oder Mathematik studiert und mit sehr guten Noten abschließt, hat prinzipiell gute Karten. Doch ohne Praktika sowie einen zielstrebigen Lebenslauf geht es nicht. Juristen, Wirtschaftsprüfer oder Strategieberater steigen über einen MBA ein. Die Qualität der Universität ist auf jeden Fall wichtig.
           
          Welche Karriereschritte ergeben sich aus einer Tätigkeit im Investmentbanking?
          Grundsätzlich steht jedem der Weg in eine Spitzenposition offen – aber nicht als Silokarriere. Sicher, Fachexpertise auf einem Gebiet schadet nie. Aber wer zu lange als Spezialist in seiner Komfortzone verbleibt, kommt für Führungsaufgaben nicht in Frage. Aufsteiger hingegen können später auch ins Private Equity oder auf die Kundenseite wechseln. Ein besonderes Plus der jungen Generation: Digitale Kompetenzen – bringen Sie sich da ein!

          Das Interview führte Julia Hoscislawski.

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